Riester-Rente Vergleich

Renditestärker versichert durch einen Riester-Rente Vergleich!
Die Riester-Rente stellt eine Möglichkeit dar, etwas für die Altersvorsorge zurückzulegen und dabei in den Genuss staatlicher Zulagen zu kommen, welche die Attraktivität dieser Altersvorsorge nachhaltig erhöhen. Allerdings sollte man auch wissen, dass die Riester-Rente ausschließlich für Arbeitnehmer gedacht ist und die Förderungen auch nur Arbeitnehmern gewährt werden.

Hat man sich bereits für den Abschluss einer Riester-Rente entschieden, so hat man die Wahl zwischen der klassischen und der fondsgebundenen Form der Riesterrente. Eine klassische Riester-Rente ist beispielsweise mit einer attraktiven Grundverzinsung von mindestens 2,25 % pro Jahr verbunden und bietet mit Hilfe einer Gewinnbeteiligung die Möglichkeit, am Erfolg des versichernden Unternehmens teilzuhaben. So erreicht man bei erfolgreichen Unternehmen eine weitere Rendite von ca. 2% pro Jahr, allein durch die Gewinnbeteiligung. Entscheidet man sich hingegen für die fondsgebundene Form der Riester-Rente, so sollte man unbedingt auf die Wahl eines kompetenten Versicherers achten, da man zwischen vielen verschiedenen Fonds und Dachfonds wählen muss. Dementsprechend eröffnen sich dem Anleger weitaus bessere Renditechancen, welche selbstredend aber auch mit einem höheren Risiko verbunden sind.

Kostenloser Riester-Rente Vergleich

Riester-Rente VergleichAußerdem sollten Anleger, die in eine fondsgebundene Riester-Rente investieren darauf achten, dass ihnen die Konditionen ausreichend viele Möglichkeiten zur Absicherung der Anlagesumme bieten. So bieten einige Versicherer zumindest eine Kapitalgarantie, sodass man bei Erreichen des Mindestalters auf jeden Fall die reine Anlagesumme ohne Zinsen in Anspruch nehmen kann. Bei anderen Anbietern besteht hingegen die Möglichkeit, den prozentualen Anteil von Fonds zu reduzieren, sodass nach und nach ein Großteil des angesparten Kapitals gesichert werden kann. Hier gilt die Faustregel, dass der prozentuale Anteil den Wert der Formel „ 100 – Alter des Anlegers = maximaler Anteil von Wertpapieren und Fonds am Gesamtvolumen einer Anlage“, damit man auch kurz vor Erreichen des Renteneintrittsalter nicht einer unerwarteten Schwankung des Marktes zum Opfer fallen kann.

Welche staatlichen Zulagen werden den Anlegern gewährt?

Um die private Altersvorsorge mittels einer Riester-Rente attraktiver zu gestalten, besteht die Möglichkeit, staatliche Zulagen in Anspruch zu nehmen. So erhält jeder Anleger eine Grundzulage in Höhe von 154 € pro Jahr, sowie eine Kinderzulage, die bis zu 300 € pro Jahr ausmachen kann. Letzteres ist davon abhängig, wann das oder die Kinder geboren wurden: Ist das Kind erst nach dem 31.12.2007 geboren, kann man sich über die volle Kinderzulage in Höhe von 300 € pro Jahr freuen, während man andernfalls lediglich 184 € pro Jahr erhält.

Um die staatlichen Zulagen in voller Höhe in Anspruch zu nehmen, müssen weitere Bedingungen erfüllt sein. So ist es beispielsweise notwendig, dass man sich für eine Anlage entscheidet, die das Riesterzertifikat trägt. Ebenso müssen sich Anleger im klaren darüber sein, dass die staatlichen Zulagen nur in voller Höhe gewährt werden, wenn mindestens 4% des Bruttovorjahreseinkommens in die Riesterrente eingezahlt werden. Dementsprechend sollte man also unbedingt vor einem Vertragsabschluss prüfen, ob diese 4% gestemmt werden können, ohne dass man weitere Einschränkungen in Kauf nehmen muss.

Kann ich mit Hilfe einer Riester-Rente auch Steuern sparen?

Neben den attraktiven Konditionen und staatlichen Zulagen, bietet eine Riesterrente auch die Möglichkeit, Steuern zu sparen. So steht den Anlegern offen, pro Jahr bis zu 2100 € als Sonderausgabe für die Altersvorsorge geltend zu machen. Der Anspruch wird mit Hilfe von geeigneten Nachweisen ( Kontoauszug o.ä. ) geltend gemacht und wie gewohnt in der Einkommenssteuer angegeben. Dementsprechend erhält der Anleger einen Teil seiner Kosten zurück und kann überlegen, ob er diese für private Zwecke nutzt, oder damit seine Altersvorsorge weiter aufstockt.

Wie wird im Alter mit einer Riester-Rente verfahren?

Mit Erreichen des 61. Lebensjahrs besteht die Berechtigung, eine Auszahlung einer monatlichen Rente zu beantragen. Allerdings ist es nicht verpflichtend, dass eine Rente sofort bezogen wird, da auch die Möglichkeit besteht, solange Einzahlungen vorzunehmen, bis man auch wirklich in Rente geht. Ebenso kann ab dem 61. Lebensjahr darüber nachgedacht werden, ob man über einen gewissen Betrag seiner Anlage verfügen möchte. So kann man mit Hilfe eines speziellen Antrags eine Auszahlung in Höhe von bis zu 30% der Anlagesumme beantragen.

Was geschieht beim Tod des Versicherungsnehmers?

Kommt es zu dem tragischen Fall, dass der Versicherte in oder auch nach der Auszahlungsphase stirbt, können sich die Angehörigen sicher sein, dass sie durch eine Riester-Rente abgesichert sind. So kann dann entweder weiterhin eine monatliche Rente in Anspruch genommen werden, oder die vorhandene Anlagesumme auf eigene Versicherungsverträge übertragen werden.

Was geschieht bei Langzeitarbeitslosigkeit und Überschuldung?

Während der langen Laufzeit einer Riester-Rente ist es natürlich möglich, dass man unvorhergesehenen Ereignissen, wie Arbeitslosigkeit oder Überschuldung zum Opfer fällt. Allerdings kann man sich in Verbindung mit einer Riester-Rente sicher sein, dass alle Raten, die während der Ansparphase geleistet wurden vor Pfändungen oder einer Anrechnung auf Sozialleistungen geschützt sind. Übersteigt die spätere Rente allerdings den jeweils gültigen Freibetrag, so ist damit zu rechnen, dass der Überschuss zur Entschuldung eingesetzt werden muss. So können Anleger zumindest in der Ansparphase ihre Zeit für Probleme mit der Altersvorsorge sparen und können mit voller Kraft versuchen, sich aus ihrer misslichen Lage zu befreien.

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